Mushroom "Compared to what"
Da liegt genau das Problem - es ist nicht klar, womit man denn dieses genial-abgefahrene Remixalbum eigentlich vergleichen soll. Es ist eine Platte, die durch den außergewöhnlichen Geschmack dieser Band geprägt ist - und natürlich durch die Musiker, die die Jungs für eine Zusammenarbeit gewinnen konnten.
Schon
das erste - das Titelstück - bei dem Gary Floyd ("Sister
Double Happiness") seine Stimme miteinbringt, groovt absolut funky
los, beinahe in "Cantaloup"-Manier - nur viel lebendiger. Groovig
geht es weiter - mit teilweise eingestreuten absurden Dialogen und seltsam
athmosphärischen Arrangements. Wenn Hans Joachim Irmler ("Faust")
das Mushroom-Stück "Foxy Music" remixed,
schlägt die Stimmung ins "Darke" und Unheimliche um. Produzent
Quintus Kannegießer "Let´s have sex"
prägt seinen Mix wiederum mit viel Elektronik, klaren Beats und schrägen
Klängen.
Soweit ein paar Highlights - es sind noch mehr davon auf dieser Scheibe zu finden. Jeder Track ist anders, jeder könnte ein Radio-Renner sein. Musik für die Ohren, Musik für Fans und welche, die es bestimmt noch werden.
Carina Prange
CD: Mushroom - "Compared to what" (Clearspot/EFA 05427-2)
Clearspot/ EFA im Internet: www.clearspot.de ; www.efa-medien.de
cover/artwork: Mushroom