Yakou Tribe - "Road Works"
Mit der Betitelung "Road Works" und einem Cover, das an die Weite amerikanischer Landschaften erinnert, läßt die Berliner Band "Yakou Tribe" den Jazz über den Tellerrand seines Genres blicken. Ohne dabei die Wurzeln des Jazz zu verraten, beziehen die vier Musiker - bekannt in unterschiedlichsten Konstellationen innerhalb der Hauptstadtszene - Blues, Roadmoviemusik, Country und vieles mehr mit ein.
Yakou
Tribe - "Road Works"
Dabei entsteht eine in sich wunderbar runde Platte, die von ruhiger Energie nur so strahlt: die sowieso schon schöne Komposition "Riverwide" von Sheryl Crow ist dabei genauso als Instrumental zu finden wie Kompositionen von Jan von Klewitz ("plays sax"), Johannes Gunkel ("plays bass") und in erster Linie solche aus der Feder des Gitarristen Kai Brückner, der mal zur akustischen, mal zur elektrischen Gitarre greift. - Rainer Winch gibt übrigens der Band den drummenden Schliff.
Vordergründig rekrutiert sich die warme Harmonie und der fließende Ausdruck von "Yakou Tribe" aus den Saxofonlinien von Jan von Klewitz, und den einfachen, akzentuiert gespielten Gitarrenharmonien von Kai Brückner. - Aufgrund der kongenialen Mischung dieser Scheibe wird der Jazz plötzlich zum Pop, zum Klassiker - und endlich wieder zum Transporteur von Gefühlen.
Carina Prange
CD: Yakou Tribe - "Road Works" (Traumton/Indigo 9956-2)
Traumton im Internet: www.traumton.de
Cover: NEXT - www.next-berlin.de