Jazzdimensions präsentiert:

Der Flügel wird bei ihr zur unerschöpflichen Quelle natürlicher und verfremdeter
Klänge. Die Elektronik bricht und erweitert, beschleunigt und verstärkt das
Hörerlebnis. Ulrike Haages Musik ist lebendig und aufregend, ist unterhaltsam
und ebenso kunst- wie lustvoll. Virtuosität zeigt sich bei ihr nicht durch
die jazz-typische Fingerfertigkeit, sondern durch einfühlsame Umsetzung ihrer
persönlichen Geschichte.
Das wird besonders auf der Bühne deutlich. Etwa "wenn sie nach vorn gebeugt die Saiten des Flügels mit den Fingern zupft, schlägt, streichelt, dessen Körperteile perkussiv bearbeitet oder eine Spieluhr als surrenden Effekt über die Saiten gleiten lässt." (Tagespiegel, Berlin) Oder wenn sie "die schwarz-weißen Tasten erst hart, dann unendlich zart anschlägt und ihrem aufmerksam andächtig lauschenden Auditorium ein akustisches Erlebnis ohne Atempause beschert." (Frankfurter Neue Presse)
Ulrike Haage ist mit Jazzmusik aufgewachsen, hat eine klassische Klavierausbildung absolviert, und als Pianistin, Komponistin und Produzentin gearbeitet. Sie hat die erste Frauen-Bigband in Europa Reichlich Weiblich (unter anderem mit Ilona Henz, Sybille Pomorin) mitgegründet, für Theater und Hörfunk gearbeitet, und war über 11 Jahre gemeinsam mit Katharina Franck das Herzstück der Popgruppe Rainbirds. Während dieser Zeit hat sie mit Musikern wie Alfred Harth, FM Einheit und Phil Minton (Vladimir Estragon, Goto) gespielt und unterschiedlichste Genre übergreifende Projekte realisiert zwischen Elektronik und provokantem, akustischem Hörspiel.
Besetzung:
Ulrike Haage - piano, electronics
Mehr Informationen im Internet:
www.u-version.com |
www.myspace.com
Promotion: www.hauptmannentertainment.com
Di. 4.11.08 D - Aalen, Jazzfest
Ulrike
Haage - "Solo Piano & Electronic Soundscapes" (Tourplakat)
„…Kein Ton ist zu viel, kein Klang nur der Gewohnheit geschuldet: Die Welt
ist ihr Klang, viele Klänge.“
Die ZEIT
"Gefühlvoll schlägt Ulrike Haage die schwarz-weißen Tasten erst hart,
dann unendlich zart an, beschert ihrem aufmerksam andächtig lauschenden Auditorium
ein akustisches Erlebnis ohne Atempause. Sie schlägt, reißt und zupft. Kriecht
halb in den Bauch des Steinways, um Steine auf den Saiten zu deponieren, Ketten
um sie zu schlingen und den Rahmen mit einem Lineal abzuklopfen. Temperamentvoll
verwandelt sie das Klavier in ein universelles Perkussionsinstrument. Mühelos
hebt sie musikalische Grenzen auf oder überschreitet sie. Formt jedes Stück
liebevoll zu einem Kunstwerk."
Frankfurter Neue Presse
"Eine stilistische Grenzgängerin, die nahtlose Übergänge findet zwischen
impressionistischer Farbigkeit und der reduzierten Harmonik der Minimal Music,
zwischen romantischer Träumerei und verfremdetem Latin Groove."
Hamburger Morgenpost
" ... Akkordbrechungen am Klavier, Rhythmusspuren vom Sampler, Klangverfremdungen
im Inneren der Apparate [...] - das alles bearbeitet die Trägerin des Deutschen
Jazzpreises 2003 mit einer modernen Sensibilität, selbstbewußt und melancholisch,
feinsinnig und karg, wie hoch anspruchsvolle Filmmusik, nur ohne Film."
Die WELT