Jazzdimensions präsentiert:
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Sie passen in keine der handelsüblichen Schubladen,
ihrer eigenständigen, eigenwilligen und trotzdem eingängigen Musik geben sie
deshalb auch einen eigenen Namen: "Songpoesie". Das Einzugsgebiet
wächst. Jeder, der Cristin Claas einmal hört, ist beim nächsten Konzert wieder
im Publikum, meistens bringt er noch jemanden mit...
Die drei sind sehr umtriebige Musiker, jeder verfolgt noch weitere Projekte und Bands. Gitarrist Stephan Bormann veröffentlicht Kompositionen, Pianist Christoph Reuter schreibt Schauspielmusik, auch Jazzstudium und Dozententätigkeit kosten Zeit. Doch schnell und wie von allein verschiebt sich alle Aufmerksamkeit auf die Sängerin Cristin Claas. Mittlerweile ist man nahezu täglich gemeinsam unterwegs, die Band harmoniert perfekt, versteht sich blind. Es bleiben kaum Gedanken für anderes.
Cristin Claas-Songs entstehen überall. Und manchmal unglaublich schnell. Wenn ein inspirierter Moment da ist, wird er ausgenutzt - zur Not muss das Handy im Tourbus kurz das Aufnahmegerät ersetzen, um ihn einzufangen. An den nächsten zwei Abenden wird beim Soundcheck aus der Idee ein Song, am dritten Abend kommt dann schon der Testfall auf der Bühne: "Es ist immer spannend zu sehen, wie das Publikum reagiert. Das kann völlig unterschiedlich sein: Manche Songs funktionieren nur live, andere nur im Studio - oder auch nur in einer ganz speziellen Stimmung." Selbst wenn ein Stück die Live-Probe bestanden hat, beginnt der kreative Prozess bei der Aufnahme immer wieder von neuem.
Die kurze, intensive Zeit seit dem letzten Album hat etwas verändert. Sie sind selbstbewusster geworden. Im Sinne von: sich seiner eigenen Musik bewusster, den eigenen Ideen und Eingebungen vertrauend. "Als studierter Musiker musste immer alles technisch sauber sein," meint Christoph Reuter, "das war Mindestanspruch und Grundvoraussetzung, obwohl es unnötig Grenzen setzt. Jetzt darf auch mal ein Ton absichtlich nicht ganz sauber intoniert sein, wenn er so die Stimmung des Songs trifft. Da spielen Dinge eine Rolle, die man erlebt hat, Bilder, die sich im Kopf bewegen. Die wollen raus, zu Musik werden, und dabei nehmen sie nicht immer den geraden Weg." (Pressetext)
Besetzung:
Cristin Claas - vocals
Christoph Reuter - piano
Stephan Bormann - guitar
Mehr Informationen im Internet:
www.cristinclaas.de
| www.sonybmg.de
16.05.08 D - Leipzig, Moritzbastei
21.05.08 D - Köln, Altes Pfandhaus
27.05.08 D - Berlin, Quasimodo
03.06.08 D - München, Unterfahrt
06.06.08 D - Einbeck, Beim Esel
12.06.08 D - Leipzig, Kunsthalle
26.06.08 D - Zittau, Theater
27.06.08 D - Mühlhausen Thrg., 3K
28.06.08 D - Köthen, Stadtkirche
03.07.08 D - Hamburg, Stage Club
04.07.08 D - Magdeburg, Moritzhof
Tour wird fortgesetzt weitere Termine unter www.cristinclaas.de"
"Musik ist für mich Kopfkino. Es schwirren immer sehr viele Bilder vor meinem inneren Auge herum, die emotionale Stimmungen hervorrufen und sich über meine Stimme einen Weg nach außen suchen." Cristin Claas malt Szenen voll wundersamer Schönheit und sehnsüchtiger Melancholie. Gemeinsam mit Pianist Christoph Reuter und Stephan Bormann an der Gitarre erweckt sie kleine Geschichten von großer Klarheit, die trotzdem vieldeutig bleiben. Und die in den Gedanken der Zuhörer unweigerlich ein Eigenleben beginnen.
Cristin
Claas - "Paperskin" (Sony BMG 88697278502)
"Paperskin" ist ein vielschichtiges, aber positives Album geworden. "Der Titelsong hat etwas Tänzelndes, Schwebendes," erzählt Cristin Claas, "er ist wie eine Phantasiereise durch das Ich." Durch ein gut gelauntes Ich, das aber auch verletzliche Seiten hat. "Ich bin von Natur aus eher introvertiert, sensibel, im übertragenden Sinne ‚dünnhäutig'. Aber ich kann damit leben, wenn ich singe. Die Musik schützt mich auf ihre Weise wie ein Kokon." Aus dem entfaltet sich ein Reigen von Eindrücken, immer fragil und mit lockender Zurückhaltung, ganz leicht, transparent und farbig schimmernd. Durch alle Songs des Albums hindurch.
"Spring" entführt in ein frühlingshaft-flirrendes Verwirrspiel voll Wetter- und Gefühlskapriolen, bei "Longing for poetry" umspülen die Wellen fühlbar den Strand, an dem der Song das erste Mal gespielt wurde. Man sieht sich zu später Stunde in einer schwülen Sommernacht unter dem "Laughing moon" sitzen, sinnierend über Vergangenes, und wenn mit "Rain pours down" ein kühler Windhauch kommt, ist Cristins samtene Stimme wie ein wärmender Mantel. Sie geleitet durch das traumschöne "Wo gehst Du hin", bis man mit "Hüzün" unvermittelt in das rege Treiben eines Türkischen Bazars eintaucht. Oder in eine Pariser Straßenszene, wobei le du song zwar französisch anmutet, tatsächlich aber in Cristins lautmalerischer Fantasiesprache gesungen ist. "Ich nehme immer das besser klingende Wort, auch wenn rein inhaltlich ein anderes besser passen würde." Manchmal führt das dazu, dass ganze Texte aus Fantasielauten entstehen, weil sie sich am besten in den Fluss der Musik fügen. Cristin Claas klingt aus der Seele, wenn andere daraus zu sprechen versuchen. Worte allein können sehr schwierig sein, wenn es um Emotionen und Eindrücke geht. (Pressetext)