Di. 13.5. 22:00
Mit ihrem vierten Album 'Belvedere' brechen Beady Belle in musikalisch sanftere und souligere Gefilde auf und überraschen einen dabei sogar mit gelegentlichen Abstechern nach Nashville. Von der nordischen Kühle, die anderen Protagonisten der norwegischen Nu-Jazz-Szene gerne attestiert wird, spürt man auf 'Belvedere' jedenfalls nichts. Neu ist auch, daß Sängerin Beate S. Lech und Bassist Marius Reksjø, die Beady Belle 1999 als Duo-Projekt starteten, den Schlagzeuger Erik Holm, der auch schon bei der Einspielung des letzten Albums 'Closer' mit von der Partie gewesen war, nun zum festen Mitglied der Band gemacht haben. Auf 'Belvedere', das Beady Belle gemeinsam mit Anders Engen produzierte, werden außerdem erstmals zwei internationalen Größen der Pop- und Jazzwelt als Gäste präsentiert: Jamie Cullum und India.Arie.
Beady
Belle
Zum souligen und gelegentlich entspannt funkigen Sound von 'Belvedere' haben
nicht unmaßgeblich auch zwei Saiteninstrumentalisten beigetragen: Anders Engen
- den man bislang vornehmlich als Schlagzeuger kannte - zeigt hier, daß er
auch als Dobro- und Akustikgitarrist eine gute Figur abgibt, und Geir Sundstøl,
der seit den späten 80er Jahren mit zahlreichen norwegischen Musikern zusammenspielte
und auch schon an einem Projekt von Ex-Faith No More/Mr. Bungle-Sänger Mike
Patton mitwirkte, präsentiert sich hier besonders vielsaitig an Lap-Steel-Gitarre,
Banjo, Mandoline und Marxophone, einer bundlosen Zither. Für ein paar Blues-Einlagen
sorgt zudem noch der Mundharmonikaspieler Arne Rasmussen.
Zwei der absoluten Highlights des neuen Albums nahmen Beady Belle mit besonders
hochkarätigen Gästen auf: Im bluesig-souligen 'Self-Fulfilling' ist Beate
S. Lech im Duett mit der exzellenten amerikanischen Rhythm’n’Blues- und Soul-Sängerin
India.Arie zu hören und in dem Stück 'Intermission Music' mit dem britischen
Jazz-Pop-Superstar Jamie Cullum. Cullum hatte Beady Belle schon bei einigen
Gelegenheiten als eine seiner persönlichen Lieblingsgruppen bezeichnet. Als
er mit dem Programm seiner CD 'Catching Tales' auf Tournee ging, bat er die
norwegischen Kollegen sogar, ihn im Vorprogramm zu begleiten. (Pressetext)
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